Eine Lehrende steht in der Hochschule vor ihren Studierenden

Mentale Gesundheit von Studierenden stärken: Wie Sie den passenden Hebel für Ihre Lehre finden

In den letzten Wochen ging es in dieser Serie um verschiedene Wege, wie Lehrende die mentale Gesundheit von Studierenden stärken können: durch mehr Klarheit in der Lehre, durch rollensichere Gespräche mit belasteten Studierenden und durch den Blick auf typische Belastungen im Hochschulalltag.

Vielleicht ist beim Lesen oder Hören einiges hängen geblieben. Studierende ziehen sich zurück. Sie wirken unsicher. Vor Abgaben häufen sich Nachfragen. Kurz vor Prüfungen steigt der Druck. Manchmal wird aus einer fachlichen Frage plötzlich ein Gespräch, das deutlich mehr braucht als eine schnelle Antwort. Gleichzeitig ist deutlich geworden, dass gute Lehre entlasten kann. Sie kann ferner Orientierung geben, Sicherheit stärken und Beteiligung erleichtern.

Aber dann kommt die eigentliche Praxisfrage: Womit fange ich konkret an?

Klarheit, Kommunikation, Lernklima, Zugehörigkeit, Fehlerfreundlichkeit und Rollensicherheit klingen alle sinnvoll. Jedoch kann niemand im nächsten Semester alles gleichzeitig verändern. Dieser Anspruch würde bei Ihnen als Lehrperson sofort wieder neuen Druck erzeugen.

Deshalb geht es in diesem Artikel nicht darum, die perfekte gesundheitsförderliche Lehrveranstaltung zu entwerfen. Es geht um eine deutlich realistischere Frage: Welcher kleine Hebel passt gerade zu meiner Lehre? Ich zeige Ihnen, wie Sie aus verschiedenen Möglichkeiten den passenden ersten Schritt auswählen, warum eine kleine Veränderung oft mehr bringt als ein großer Vorsatz und wie Sie mit 1 Maßnahme, 1 Zeitpunkt und 1 Beobachtungszeichen ins Umsetzen kommen. So wird aus dem Thema mentale Gesundheit kein zusätzliches Großprojekt, sondern ein konkreter, machbarer Anfang.

Gesundheitsförderliche Lehre ist keine zusätzliche To-do-Liste

Wenn es um gesundheitsförderliche Lehre geht, entsteht schnell ein Missverständnis. Lehrende sollen jetzt auch noch für die mentale Gesundheit der Studierenden zuständig sein, ständig erreichbar bleiben und jede Belastung auffangen. Genau darum geht es nicht.

Gesundheitsförderliche Lehre bedeutet nicht, dass Sie Ihre Lehrveranstaltung komplett neu aufbauen müssen. Sie bedeutet auch nicht, dass Sie Anforderungen absenken, Konflikte vermeiden oder Studierende vor jeder Schwierigkeit schützen. Studium darf fordern. Lernen darf anstrengend sein. Entscheidend ist, ob Anforderungen klar, fair und gut gerahmt sind.

Es geht um bessere Orientierung, nicht um mehr Aufwand

Oft beginnt eine mental gesündere Lehrveranstaltung mit kleinen, klugen Veränderungen: Anforderungen verständlicher formulieren, Beteiligung leichter machen und Mitgestaltung ermöglichen, Selbstfürsorge vorleben oder die eigene Rolle klar halten. Es bedeutet auch, in schwierigen Gesprächsmomenten nicht alles lösen zu wollen, sondern den nächsten machbaren Schritt zu ermöglichen.

Das klingt unspektakulär. Genau darin liegt die Stärke. Denn viele Lehrende haben längst genug Aufgaben auf dem Tisch. Eine gesundheitsförderliche Lehre darf deshalb nicht selbst zur nächsten Belastung werden.

Kleine Veränderungen können beide Seiten entlasten

Wenn Studierende besser verstehen, was erwartet wird, sinkt oft die Unsicherheit. Wenn Beteiligung niedrigschwelliger wird, melden sich mehr als nur die drei Mutigen im Raum. Wenn Lehrende in Gesprächen mit belasteten Studierenden rollensicher bleiben, entsteht mehr Klarheit für beide Seiten.

Gesundheitsförderliche Lehre heißt also nicht: noch mehr leisten. Sie heißt, ausgewählte Stellen bewusster zu gestalten. Die Kernfrage lautet deshalb Welche kleine Veränderung gibt meinen Studierenden und mir mehr Orientierung?

Mentale Gesundheit von Studierenden stärken: Warum Lehrende eine wichtige Rolle spielen

In diesem Artikel erfährst du, was mentale Gesundheit im Hochschulkontext eigentlich meint, warum Studierende heute oft stark belastet sind und weshalb Lehrende eine wichtige Rolle spielen, auch ohne therapeutisch zu arbeiten. Außerdem zeige ich dir erste konkrete Hebel, mit denen du in deiner Lehre für mehr Orientierung, Entlastung und Lernfähigkeit sorgen kannst. Weiterlesen

Die 12 Hebel als Landkarte, nicht als Pflichtprogramm

Wer mentale Gesundheit von Studierenden stärken möchte, braucht keinen perfekten Masterplan für die gesamte Lehrveranstaltung. Hilfreicher ist eine Landkarte. Sie zeigt, an welchen Stellen gesundheitsförderliche Lehre ansetzen kann, ohne dass sofort alles verändert werden muss.

Die folgenden 12 Hebel sind deshalb keine Checkliste, die Sie vollständig abarbeiten müssen. Sie sind Orientierungspunkte. Je nach Lehrformat, Fach, Gruppengröße und aktueller Belastungssituation kann ein anderer Hebel passend sein.

Diese 12 Hebel zeigen: Gesundheitsförderliche Lehre beginnt nicht erst bei großen Konzepten. Sie beginnt oft dort, wo Studierende mehr Orientierung, mehr Sicherheit oder einen klareren nächsten Schritt brauchen. Der nächste Gedanke ist deshalb nicht Welche 12 Dinge muss ich jetzt verändern?, sondern Welcher dieser Hebel passt gerade am besten zu meiner Lehrsituation?

Der passende Hebel hängt von Ihrer Lehrsituation ab

Bei gesundheitsförderlicher Lehre gibt es nicht den einen richtigen Startpunkt. Eine große Vorlesung mit 180 Studierenden braucht andere erste Schritte als ein kleines Projektseminar. Eine Veranstaltung mit vielen Rückfragen vor Abgaben braucht etwas anderes als eine Gruppe, in der kaum jemand spricht. Ein Lehrformat mit vielen belasteten Einzelgesprächen stellt andere Anforderungen als ein Kurs, in dem vor allem Orientierung und Struktur fehlen.

Der 10-Minuten-Check für gesundheitsförderliche Lehre

Wenn Sie gesundheitsförderliche Lehre konkret gestalten möchten, müssen Sie nicht mit allen 12 Hebeln gleichzeitig starten. Genau das würde viele Lehrende eher bremsen als unterstützen. Sinnvoller ist ein kurzer 10-Minuten-Check: Wo entsteht gerade der meiste Druck und welcher kleine Schritt passt dazu?

Nehmen Sie sich dafür 10 Minuten Zeit und beantworten Sie diese 5 Fragen möglichst konkret:

5 Fragen für Ihren ersten Hebel

1. Wo entstehen in meiner Lehrveranstaltung die meisten Rückfragen?
Geht es häufig um Aufgabenstellungen, Abgabefristen, Bewertung, Prüfungsrelevanz oder den nächsten Arbeitsschritt?

2. Wo wirken Studierende besonders unsicher oder zurückhaltend?
Passiert das eher im Plenum, bei Gruppenarbeit, nach Feedback oder vor Abgaben?

3. Wo entsteht vor Abgaben oder Prüfungen besonders viel Druck?
Sind die Erwartungen wirklich klar sichtbar oder bleibt vieles unausgesprochen?

4. In welchen Situationen fühle ich mich als Lehrperson selbst unsicher?
Zum Beispiel bei belasteten Mails, Sprechstundengesprächen, Rückzug oder der Frage, wann Weiterverweisen sinnvoll ist.

5. Welche kleine Veränderung könnte ich in der nächsten Veranstaltung realistisch testen?
Nicht im nächsten Semester, nicht nach der kompletten Neukonzeption, sondern in der nächsten konkreten Lehrsituation.

Der beste Hebel ist der, den Sie wirklich umsetzen

Nach diesen 5 Fragen zeigt sich meist recht schnell, welcher Hebel gerade passend ist. Wenn viele Rückfragen entstehen, lohnt sich mehr Struktur und Klarheit in der Lehre. Wenn Beteiligung niedrig bleibt, kann ein kleiner Schritt zu mehr Zugehörigkeit und niedrigschwelliger Aktivierung helfen. Wenn Gespräche mit belasteten Studierenden verunsichern, ist Rollenklarheit ein sinnvoller erster Ansatzpunkt.

Die 12 Hebel aus der Landkarte geben dafür Orientierung. Sie sind keine Aufgabenliste, sondern mögliche Startpunkte für Ihre eigene Lehre. Ein guter erster Hebel ist nicht unbedingt der, der fachlich am spannendsten klingt oder der beeindruckendste ist. Es ist der Hebel, der zu Ihrer aktuellen Lehrsituation passt und den Sie realistisch umsetzen können. So wird die Stärkung der mentalen Gesundheit von Studierenden nicht zu einem großen Zusatzprojekt, sondern zu einer konkreten Entscheidung im Lehralltag.

Von der Idee zur Umsetzung: 1 Maßnahme, 1 Zeitpunkt, 1 Beobachtungszeichen

Viele gute Ideen für gesundheitsförderliche Lehre scheitern nicht am Willen, sondern an der Umsetzung. Der Vorsatz klingt sinnvoll: Ich möchte meine Lehrveranstaltung klarer gestalten. oder Ich möchte mehr Beteiligung ermöglichen. oder: Ich möchte in Gesprächen mit belasteten Studierenden sicherer werden.

Meist klingen solche Vorhaben zwar gut, aber sie bleiben unkonkret. Sie sagen noch nicht, was genau in der nächsten Lehrsituation anders passiert. Genau deshalb hilft eine einfache Umsetzungslogik: 1 Maßnahme – 1 Zeitpunkt – 1 Beobachtungszeichen.

1 Maßnahme: Was genau ändere ich?

Formulieren Sie Ihre Veränderung so konkret, dass Sie sie in einer Lehrveranstaltung wirklich umsetzen können.

Nicht: Ich möchte mehr Klarheit schaffen. Sondern: Ich markiere in der nächsten Sitzung deutlich, welche Inhalte prüfungsrelevant sind und welche der Vertiefung dienen.

Nicht: Ich möchte mehr Beteiligung. Sondern: Ich baue vor der Plenumsdiskussion eine 1-Minuten-Schreibphase ein.

So wird aus einer guten Absicht eine konkrete Handlung.

1 Zeitpunkt: Wann setze ich es ein?

Der zweite Schritt ist der Zeitpunkt. Eine Maßnahme wird wahrscheinlicher umgesetzt, wenn sie einen festen Platz bekommt.

Zum Beispiel:

  • zu Beginn der Sitzung
  • vor einer Aufgabenstellung
  • vor einer Diskussion
  • vor einer Abgabe
  • in der Sprechstunde
  • im Moodle-/ILIAS-Kursraum
  • in der ersten Mail zur Veranstaltung

Statt also zu denken: Das mache ich irgendwann., hilft die Frage: Wo genau baue ich diesen Impuls ein?

1 Beobachtungszeichen: Woran merke ich, ob es wirkt?

Gesundheitsförderliche Lehre wird greifbarer, wenn Sie nicht nur etwas verändern, sondern auch kurz beobachten, was dadurch passiert.

Das muss keine große Evaluation sein. Oft reicht ein kleines Beobachtungszeichen:

  • Werden Rückfragen gezielter?
  • Starten Studierende schneller in die Aufgabe?
  • Beteiligen sich mehr Personen?
  • Wirkt die Gruppe ruhiger oder sortierter?
  • Fühle ich mich als Lehrperson klarer in meiner Rolle?

So entsteht eine kleine Lernschleife: Sie testen einen Impuls, beobachten die Wirkung und passen ihn bei Bedarf an.

Drei Beispiele für den direkten Transfer

Beispiel 1: Struktur und Klarheit
Ich markiere in Sitzung 1 deutlich „prüfungsrelevant“ und „Vertiefung“ und beobachte, ob Rückfragen gezielter werden.

Beispiel 2: Beteiligung und Lernklima
Ich nutze vor Diskussionen eine 1-Minuten-Schreibphase und beobachte, ob sich mehr Studierende beteiligen.

Beispiel 3: Rollenklarheit in Gesprächen
Ich formuliere für Sprechstunden einen rollenklaren Satz wie: „Ich kann mit Ihnen schauen, was im Rahmen dieser Lehrveranstaltung möglich ist.“ Danach beobachte ich, ob ich selbst ruhiger und klarer im Gespräch bleibe.

Kleine Routinen statt großer Vorsätze

Der entscheidende Punkt ist, gesundheitsförderliche Lehre wird nicht durch gute Absichten wirksam, sondern durch kleine konkrete Routinen. Eine einzelne Maßnahme verändert nicht sofort die ganze Lehrveranstaltung. Aber sie kann einen Anfang machen. Wenn ein kleiner Impuls wiederholt wird, entsteht daraus eine verlässliche Struktur. Genau solche Strukturen geben Studierenden Orientierung und entlasten auch Lehrende.

Gespräche mit belasteten Studierenden führen: 4 Schritte für Lehrende

Gespräche mit belasteten Studierenden führen, ohne die eigene Rolle zu verlieren. Sie erhalten einen einfachen 4-Schritt-Leitfaden für Gespräche mit belasteten Studierenden, der Orientierung gibt, ohne aus Ihnen eine Beratungsperson zu machen. Sie erfahren außerdem, wie Sie Belastung ruhig ansprechen, kurz Raum geben, Ihre Rolle klar halten und bei Bedarf weiterverweisen können: klar, wertschätzend und rollensicher. Weiterlesen

Warum gesundheitsförderliche Lehre auch Lehrende entlastet

Gesundheitsförderliche Lehre wird manchmal so verstanden, als müssten Lehrende noch mehr leisten, d.h. mehr auffangen, mehr erklären, mehr reagieren und mehr begleiten. Genau das wäre der falsche Weg. Eine mental gesündere Lehre entlastet Studierende und Lehrende, wenn sie klarer, ruhiger und besser gerahmt ist.

  • Klare Anforderungen sparen Wiederholungsschleifen
    Wenn Erwartungen, Aufgaben und Bewertungskriterien klar sichtbar sind, entstehen weniger Missverständnisse. Studierende fragen gezielter nach, statt kurz vor Abgaben immer wieder dieselben Unsicherheiten zu formulieren. Das spart Zeit, senkt Druck und macht Kommunikation für beide Seiten leichter.
  • Transparenz reduziert Konflikte
    Unklare Bewertung erzeugt schnell Frust bei Studierenden, weil sie ihre Leistung schwer einschätzen können, und bei Lehrenden, weil sie später mehr erklären, rechtfertigen oder nachsteuern müssen. Transparente Kriterien, Beispiele und kurze Orientierungssätze beugen vielen Konflikten vor, bevor sie entstehen.
  • Feste Beteiligungsformate geben Sicherheit
    Auch Beteiligung kostet Lehrende oft viel Energie, wenn sie jedes Mal neu hergestellt werden muss. Kleine, feste Routinen wie eine kurze Schreibphase vor der Diskussion, Austausch zu zweit oder klare Rollen in Gruppenarbeiten machen Beteiligung planbarer. Dadurch entstehen weniger Moderationsdruck und mehr Ruhe im Ablauf.
  • Rollenklarheit schützt vor Überforderung
    Besonders in Gesprächen mit belasteten Studierenden entlastet Rollenklarheit beide Seiten. Lehrende können zugewandt reagieren, ohne alles auffangen zu müssen. Ein Satz wie „Ich kann mit Ihnen schauen, was im Rahmen dieser Lehrveranstaltung möglich ist“ schafft Orientierung und schützt vor einer Verantwortung, die nicht zur Lehrrolle gehört.
  • Kleine Routinen machen Lehre planbarer
    Gesundheitsförderliche Lehre ist also nicht automatisch mehr Arbeit. Oft ist sie klarere Arbeit. Eine wiederkehrende Struktur, ein transparenter Ablauf, feste Kommunikationswege oder kleine Reflexionsmomente machen Lehrveranstaltungen berechenbarer. Studierende wissen besser, woran sie sind. Lehrende müssen weniger improvisieren.

Genau darin liegt die Entlastung. Gesündere Lehre entsteht nicht durch mehr Perfektion, sondern durch klare, wiederholbare und passende Routinen.

Direkt starten: Toolbox und Workshop für gesundheitsförderliche Lehre

Wenn Sie gesundheitsförderliche Lehre nicht nur als Idee mitnehmen, sondern direkt mit kleinen Schritten starten möchten, kann meine Toolbox ein guter Einstieg sein.

Meine Toolbox für eine mental gesündere Lehre

Die Toolbox „15 sofort einsetzbare Mikro-Impulse für eine mental gesündere Lehre“ richtet sich an Hochschullehrende, Dozent:innen und Mitarbeitende mit lehrender Tätigkeit.

Sie enthält kurze, direkt nutzbare Impulse zu drei Bereichen:

  • mehr Klarheit und weniger Druck in Lehrveranstaltungen
  • Lernklima und Zugehörigkeit stärken
  • Kommunikation mit belasteten Studierenden sicherer gestalten

Die Toolbox ist bewusst kompakt gehalten. Sie ist kein vollständiger Workshop und keine umfassende Weiterbildung, sondern ein Einstieg für erste kleine Veränderungen. Sie können sich einen Impuls auswählen, ihn in einer konkreten Lehrsituation testen und beobachten, was sich dadurch verändert.

15 sofort einsetzbare Mikro-Impulse
für eine mental gesündere Lehre

Lehre muss nicht perfekt sein, um entlastend zu wirken. Oft sind es kleine, kluge Veränderungen, die Studierenden mehr Orientierung, Sicherheit und Lernfähigkeit geben.

Mit dieser Toolbox erhalten Sie 15 sofort nutzbare Impulse, mit denen Sie Ihre Lehrveranstaltungen klarer, menschlicher und alltagstauglich entlastender gestalten können, ohne zusätzlichen Perfektionsdruck und ohne Ihre Rolle zu verlassen.

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Workshop oder Vortrag für Ihre Hochschule

Wenn Sie das Thema an Ihrer Hochschule vertiefen möchten, biete ich Workshops, Vorträge und Weiterbildungen für Lehrende und Hochschulteams an. Mögliche Schwerpunkte sind:

  • mentale Gesundheit von Studierenden stärken
  • gesundheitsförderliche Lehre konkret gestalten
  • Kommunikation mit belasteten Studierenden
  • Lernklima, Zugehörigkeit und Beteiligung fördern

In einem Workshop geht es nicht nur um Wissen. Dort arbeiten wir an konkreten Lehrsituationen, typischen Herausforderungen, passenden Formulierungen, Fallbeispielen und dem Transfer in die eigene Lehrpraxis. So wird aus einem guten Vorsatz ein umsetzbarer nächster Schritt für Ihre Hochschule.

Wenn Sie sich für Ihre Hochschule ein passendes Format wünschen, schreiben Sie mir gern oder vereinbaren Sie ein unverbindliches Kennenlerngespräch. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

Fazit: Nicht alles ändern. Einen Hebel wählen.

Mentale Gesundheit von Studierenden zu stärken heißt nicht, die eigene Lehre komplett neu zu bauen. Der Artikel zeigt vor allem eines: Gesundheitsförderliche Lehre beginnt dort, wo Lehrende bewusst hinschauen, wo in ihrer Veranstaltung Unsicherheit, Rückzug oder Druck entstehen.

Die 12 Hebel dienen dabei nicht als zusätzliche To-do-Liste, sondern als Landkarte. Sie helfen, den passenden Startpunkt zu finden: mehr Klarheit, wenn viele Rückfragen entstehen; niedrigschwellige Beteiligung, wenn Studierende still bleiben; Rollenklarheit, wenn Gespräche mit belasteten Studierenden verunsichern.

Wirksam wird das Ganze erst durch einen kleinen konkreten Schritt: eine Maßnahme, einen Zeitpunkt und ein Beobachtungszeichen. So wird aus einer guten Idee eine kleine Routine, die Studierende entlastet und Lehrenden mehr Sicherheit gibt.

Gesundheitsförderliche Lehre beginnt nicht mit Perfektion. Sie beginnt mit einem kleinen Hebel, der zur eigenen Lehrsituation passt.

Trainerin und Coach Antje Klees

Hallo, ich bin Antje Klees!

Expertin für Stressmanagement, mentale Gesundheit, Achtsamkeit und Kommunikation. Ich unterstütze Berufstätige im Bildungs-, Verwaltungs- und Unternehmensbereich dabei, gelassener mit Herausforderungen umzugehen, innere Stärke zu entwickeln und wertschätzend zu kommunizieren.

Meine Mission: Menschen dabei helfen, Stress nachhaltig zu bewältigen, ihre mentale Gesundheit zu stärken und mit mehr Leichtigkeit durch den Berufsalltag zu gehen. Dabei setze ich auf praxisnahe, alltagstaugliche Methoden, die sofort spürbare Veränderungen ermöglichen.

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